Hochfrequenzhandel

April 10th, 2012 | Udo

Neulich nahm die US-Finanzaufsicht das Geschäft der Hochfrequenzhändler unter die Lupe, im Artikel “Unter Verdacht” gab es dazu einen Zweispalter in der Süddeutschen Zeitung, den ich hier stark verbessert wiedergeben möchte:

Beim Hochfrequenzhandel handeln Computer miteinander Wertepapiere im Milisekundentakt, aus sehr vielen kurzzeitigen, kleinen Preisdifferenzen wird in der Masse ein profitables Geschäft. Der vollständig automatische, autonome Hochfrequenzhandel der Computer untereinander bedingt auch eine physische Nähe zum Handelsplatz, den sich die Börsenplätze entsprechend vergolden lassen – Millimeter entscheiden hier trotz Glasfaserkabel über inzwischen 50 Prozent aller Aktienhandel, auch und ausdrücklich auf dem deutschen Aktienindex Dax.

Fühlt sich irgendwie wie Finanzmarktkrise gepaart mit Crossborder-Leasing – auf Speed, wenn ihr ich fragt. Aber mich und euch fragt ja keiner. Die “Kanzlerin aller Deutschen” aber hat ja zugesichert, das volatilen Geschäften in Deutschland der Kampf angesagt würde, aber das war zu Anfang der Finanzmarktkrise. Das ist lang her. Noch länger nur her ist die Einführung des Derivatehandel in Deutschland, durch Rot-Grün. Und zu allem Überfluss von den Neo “Liberalen” zu all dem kein Wort bis dahin, zu eben der durch die amerikanische Börsenaufsicht verbreiteten Prüfungsnachricht. Sehr vorausschauend all das.

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