Das gefallene iPhone

Update

Zurück am Computer staunte ich nicht schlecht: Dieser Beitrag hatte ein paar Leser gefunden, dabei war ich offenkundig nicht der einzige, der das Video zum Thema gemacht hatte. Neben den inzwischen schon zu den klassischen Medien zählenden wie Mashable, Gismodo und Huffington Post griffen auch Blogs die Geschichte auf, darunter die üblichen Verdächtigen Stadt Bremerhaven und dressed like machines, aber mir auch bisher gänzlich unbekannte wie Jannewap, blogtogo.de, ein Hinweis auf dasklonblog.com mit einem Video der Blue Man Group und Stadtkind Frankfurt mit Bildern vom Frankfurter Apple Store mit Drängelgittern: Ordnung muss sein! Damit sind gleich mal wieder ein paar neue Blogs in meinem Feedreader gelandet.

Als Windows Phone-Nutzer der ersten Stunde verspürte ich im ersten Moment eine gewiss Schadenfreude, als ich von der Nachricht las: Das soeben erworbene iPhone 6 sei einem Kunden direkt aus der Packung auf den blanken Asphalt gestürzt. Obwohl ich es nicht stürzen sah, wusste ich instinktiv: Das ist ein tolle Schlagzeile. Das war primitiv. Dafür schämte ich mich sofort und suchte nach einer schlüssigen Ausrede für mein dämliches Grinsen.

Die fiel mir auch sofort ein. Natürlich richtete sich der Spott nicht etwa gegen einen der zigtausend vor den Apple Stores auf allen Kontinenten kampierenden Apple-Fanboys: Der eine Apple-Fanboy, dem das Missgeschick geschah, war vor lauter Aufregung durch die laufende Kamera nebst Live-Übertragung ins landesweite Fernsehen etwas passiert das dem normalen Konsumenten gewiss nicht unterlaufen wird.

Weil sie nicht in Echtzeit in Millionen Fernseher landesweit übertragen werden. Und es wird ihnen nicht passieren, weil nicht neben jedem Apple-Fanboy ein blöder blonder Erzengel des Qualitätsjournalismus steht, der ihn noch auf der Schwelle des Apple-Store dazu nötigt das Gerät auszupacken. Sie werden es in der Regel wie rohe Eier behandeln, wenn nicht gerade Helmut Kohl in der Nähe ist. Der wenig eloquenten Reporterin vor Ort gelingt es aber nicht einmal allein ihr Mikrofon zu halten, wobei ihr der junge Mann zunächst noch hilft. Als sie ihm dann den Überzieher um die Verpackung entfernt, kommt es zunächst zur Staffelübergabe, Mikrofon gegen Verpackung. Und als die Verpackung ob des darin entstehenden Unterdruck ihren Inhalt nicht sofort preis gibt, hilft er nach bis das fabrikfrische iPhone 6 zu Boden fällt, da es aus weder irgendwie befestigt ist noch die Verpackung das ankündigt.

Apple hat sich offenbar zum Ziel gesetzt das iPhone beim Kunden wie in einer Mischung aus Schrein und Bahre zu präsentieren. Kann man machen, dann ist man allerdings scheiße. Jeder gute Ingenieur hätte davon abgeraten. Wie man so was macht kann man beispielsweise beim HTC 7 Pro sehen.

Doch meine Kritik richtet sich nicht in erster Linie an mich selbst, die blöde Trutsche vom TV oder Apple. Ich empfinde es eher als bezeichnend, das ein Wirtschaftsmagazin wie das Handelsblatt das als Aufhänger für die Berichterstattung zum Verkaufsstart des Apple iPhone 6 macht. Dem entsprechend hart habe ich auf Twitter reagiert. «Geht sterben.« habe ich der Redaktion auf die Ticker-Meldung via Twitter geantwortet. Mehr noch, man gibt den schadenfreudig erregten Lesern sogar noch Handlungsanweisungen: »Sollte sich das Video nicht öffnen, können Sie es über diesen Link direkt ansehen.«

Damit meinte ich natürlich die gesamten verkommene Medienbranche, die erst Unmengen damit verdient die Geräte zu teasern und um dann deren Konsumenten vorzuführen. Der blonden Frau steht die Schadenfreude mindestens ins Gesicht geschrieben, weil sie vermutlich den selben Kurzschluss im Gehirn erlitt wie ich: Man kann das Phänomen nicht verstehen, darum verlacht man es. Ich bedaure die Frau mindestens so wie den jungen Mann wie mich. Aber das Handelsblatt macht daraus eine eigene Story. Das ist so als würde ich über jeden einzelnen der 200 gefeuerten Mitarbeiter der FAZ einzeln berichten. Das Handelsblatt war verdammt nochmal ein Wirtschaftsblatt. Die sollten sich auch so verhalten. Stattdessen erniedrigen sie sich selbst zu einer dicht bedruckten, orangefarbenen BILT. Bedauerlich.

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Die neue Mauer? Der neue Westwall!

Ich kann mir nicht helfen: Wenn ich Bilder wie dieses sehe, denke ich unweigerlich an Bilder wie von Besichtigung der „Siegfried-Linie“ bei Aachen durch den britischen Premierminister Winston Churchill am 4. März 1945:

Besichtigung der „Siegfried-Linie“ bei Aachen durch den britischen Premierminister Winston Churchill am 4. März 1945
(http://de.wikipedia.org/wiki/Westwall#mediaviewer/File:The_British_Army_in_North-west_Europe_1944-45_B15163.jpg”>Bildquelle)

Das Bollwerk war auch gedacht, um eine Militäroffensive unmöglich zu machen. Und in weiteren 70 Jahren werden die mächtigen Betonblöcke noch immer von ihrem und unserem Versagen künden. Im Vergleich zu den Betonelementen in der Ukraine wirken die am Westwall beinah niedlich.

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1125 Euro

Die Ebola-Epedemie in West-Afrika ist außer Kontrolle. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation lange Zeigt schlief um dann zuerst zu zaghaft und zögernd einzugreifen, um dann mit Straßensperren gegen diese Seuche vorzzugehen verstarben binnen weniger Wochen 2400 Menschen vor allem in Sierra Leone und Liberia. Mit dem Wissenschaftler des größten und angesehensten Instituts für Tropenkrankheiten  zu schreiben. »Liberia ist verloren«1 Nun hat sch das Land bilateral an an uns gewandt, mit einem persönlichen Brief an die Kanzlerin. Ein ungewöhnlicher Vorgang, aber außergewöhnliche Zeiten erfordern mutige Schritte. Üblicherweise unternimmt die Weltgesundheitsorganisation die Koordination im Kampf gegen solche Ausbrüche, aber wie schon angedeutet ist sie nicht sonderlich zügig darin. Und Zeit ist für die Menschen vor Ort der kritische Faktor. Weil die Antwort ausblieb, wurde der Wortlaut nunmehr veröffentlicht:

Ich übermittle Ihnen Grüße vom liberianischen Volk und in meinem Namen. Lassen Sie mich zunächst unsere Dankbarkeit für die Unterstützung ausdrücken, die Sie uns in der Mano River Union im Kampf gegen diesen beispiellosen Ausbruch des Ebola-Virus gegeben haben. Das deutsche Volk ist über die Jahre ein verlässlicher Partner gewesen und wir sind aufrichtig dankbar.
Liebe Kanzlerin Merkel, wie Sie inzwischen wissen, hat der Ausbruch die von uns bislang versuchten Maßnahmen der Eindämmung und Behandlung überwältigt. Unsere bereits begrenzten Ressourcen sind zum Zerreißen gespannt und bis jetzt hat nur ein privates Hilfswerk, Ärzte ohne Grenzen (MSF), in allen betroffenen Ländern robust reagiert. Aber auch sie sind an ihre Grenzen gestoßen. Ohne mehr direkte Hilfe von Ihrer Regierung werden wir diese Schlacht gegen Ebola verlieren. Eine WHO-Untersuchung, durchgeführt mit anderen Partnern und unserm eigenen Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt, projiziert tausende Fälle über die nächsten drei Wochen.
Der Virus breitet sich exponentiell aus und wir haben ein begrenztes Zeitfenster, um es aufzuhalten. Weit über 40 Prozent der gesamten Fälle sind in den vergangenen 18 Tagen aufgetreten. Unsere Botschaft ist angekommen, und unsere Bürger melden sich oder bringen ihre Angehörigen. Aber unsere Behandlungszentren sind überfordert. MSF leitet nun eine 160-Betten-Einrichtung, die weiter expandieren wird.
Dies ist die größte Ebola-Behandlungseinrichtung in der Geschichte der Seuche, und selbst sie ist unzureichend. Um die Übertragungskette zu brechen, müssen wir die Kranken von ihren Familien und Gemeinschaft isolieren, aber das ist unmöglich, weil sie nirgendwo hingebracht werden können. Wir sind gezwungen worden, Kranke abzuweisen. Wir schicken sie nach Hause, wo sie ein Risiko für ihre Familien und Gemeinschaften darstellen. Ich bin ehrlich mit Ihnen wenn ich sage, dass in diesem Tempo wir die Übertragungskette nie brechen werden und der Virus uns überwältigen wird. (Q: taz)

Das Schreiben ist datiert auf den 9. September. Bei Bekanntwerden gestern war das Schreiben bereits eine Woche im Posteingang der Kanzlerin. Einer (sic!) der Pressesprecher musste nun gestern einräumen, das dieser Hilferuf bekannt sei. Und man “in wenigen Tagen antworten werde”. Und man bereits 2,7 Millionen Euro bereitgestellt habe.

Das er erst notgedrungen reagiert, nachdem Merkel ertappt wurde, ist schon eine Frechheit. Das bei den vielen Toten täglich noch um einige Tage Geduld gebeten wird ist zynisch. Und deshalb, eine ebenso zynische wie menschenverachtende Kalkulation auf Basis des reinen Zahlwerts, mit die Bundeskanzlerin den Pressesprecher der Bundesregierung die Hauptstadt Presse abwimmeln lies: Merkel glaubt Deutschland mit 1125 Euro pro Kopf aus der Pflicht nehmen zu können. Das sind jene 2.700.000 Euro, die sich die Bundesregierung ohnehin verpflichtete zu helfen, dividiert durch die bisherige Zahl der Opfer. Merkel, das ist sogar für ihre Verhältnisse geschmacklos!

Die Tropeninstitute sitzen hier. Die Pharmakonzerne sitzen hier. Deutschland beutet insbesondere die westafrikanischen Länder seit einem Jahrhundert aus.2

Der Ukraine werden sofort Milliarden insbesondere für Rüstungshilfe und Mauerbau zur Verfügung gestellt. Liberia muss, Stand heute, sieben Tage warten um einen Notruf beantwortet und 1125 Euro pro Todesopfer angewiesen zu bekommen?

Liebe Frau Merkel, sie sind eine humanitäre Katastrophe.

  1. Natürlich werden unsere beherzt bohren den Boulevardblätter mit dem Dauerfeuer von Interviews auch für ein verwertbares Zitat gesorgt haben, indem sie einfachr lang genug fragten, dennoch sind die Wissenschaftler dort sicherlich mit derartigen Druck vertraut,  geschult und als von der Bundesregierung beauftragt auch gar nicht befugt solche Horrorszenarien in die Welt zu setzen. Aber im Zweifel, das sagt die Erfahrung, erfinden die einfach etwas. []
  2. Stichwort Anfang des ersten Weltkrieg Jahr sich dies Jahr zum 100. Mal. []

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Die Wahrheit von Xavier Naidoo

In den ersten Worten von Die Wahrheit setzt sich Xavier Naidoo von jedwedem rechten Gedankengut allein durch Bekenntnis seiner Herkunft ab. Und bekennt das er »Kanacke in Deutschland« eines allem voran gelernt habe: Ordnung sei der Deutschen höchstes Gut.

Der Rest des Videos ist eine Metapher: weiße Buchstaben auf schwarzem Grund. Im Volksmund ist »Schwarz auf Weiß« Inbegriff verschriftlichter Wahrheit. Den Songtext von Die Wahrheit hat Xavier Naidoo aber möglicherweise ganz bewusst weiß auf schwarzem Grund setzen lassen. Doch seht selbst.

Es ist eine musikalisch vorgetragene Kritik unter anderem an Georg Diez, der Xavier Naidoo wegen seines Auftritts auf einer Montagsdemo über Spiegel Online in die Ecke der Neuen Rechten stellen wollte.

An einem Freitag hatte der Mannheimer Freigeist Xavier Naidoo von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht und von der Bühne herunter die These vertreten, Deutschland sei ein besetztes Land.

Und so ganz Unrecht hat er damit nicht: Das amerikanische Administration, Geheimdienste und Streitkräfte hierzulande von ihrem Status, den sie auf hiesigem Grund genießen, sattsam Gebrauch machen wissen wir dank der Enthüllungen von Edward Snowden, ist keine Neuigkeit: Aus Botschaften und Konsulaten und von Truppenstandorten werden deutsche Grundrechte gebrochen. Das ist nicht seine oder rechte These, sondern war Titelgeschichte des Spiegel1. Hierfür ernten die USA nicht einmal substanziellen Widerspruch von der Kanzlerin oder dem Bundespräsidenten, die er dafür im neuen Song angreift.

Der einzige Artikel, der sich allerdings mit einer Interpretation des rechtlichen Status der wiedervereinigten Bundesrepublik Deutschland auseinandersetzt, orientiert sich daran das Deutschland »kein besetztes Land (sei) obwohl über dem Zwei-plus-Vier-Vertrag nicht in Buntstift „Friedensvertrag“ drüber steht« (Q: VICE), und ergeht sich sogleich in persönlichen Angriffen.

So weit, sich inhaltlich mit dem Thema auseinander setzen, gehen die beiden folgenden Kritiken nicht. Obwohl sie sich teils sogar sowas wie anstrengen. Die, die nun zum zweiten Hieb gegen den Musiker ansetzen, haben die Liebe zur Wahrheit offenbar ebenso wenig wie Georg Diez. Sie schreiben stattdessen offensichtlich mit Schaum vor dem Munde gleich mehrere Schmähschriften in unterschiedlichen Publikationen. Man gewinnt den Eindruck, die Kritik an dem Stück »Die Wahrheit/« im Speziellen und Xavier Naidoo im Allgemeinen geschieht wohl orchestriert, dieses Mal nicht vom Spiegel, sondern es sekundieren bezahlte Schreiber von Angela Merkels Busenfreundin Friede Springer.

  • »Im Song (…) ärgert sich (Naidoo), zu jung zu sein, um sich selbst noch “Reichsbürger” nennen zu dürfen.« (O-Ton: Musikexpress2) wird da wahrheitswidrig behauptet, indem man anstatt dem Text zu folgen aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Vielmehr macht sich Xavier Naidoo in Die Wahrheit über die These von Georg Diez lustig, weil er viel zu jung sei um “Reichsbürger” zu sein.
  • Im deutschen Rolling Stone, der nicht mit dem gleichnamigen amerikanischen Musikmagazin verwechselt werden sollte, wird der Song als Zusammenstellung aus »Gemeinplatz« und »Stilblüten«, kurzum zum »Schmarrn« deklassiert. Das reine Onlinemagazin bezeichnet Xavier Naidoo als zum »Populist« und »eine Art Gotteskrieger« geratenen »Schmusebarden«3

Nun sollte man wissen: Musikexpress und (deutscher) Rolling Stone sind nicht nur Produkte des Axel Springer Verlag, beide Redaktionen sitzen im selben Mediahouse in Berlin und teilen sich sogar die Telefondurchwahl. Es ist erstaunlich bis bemerkenswert, das der selbe Verlag zwei seiner Musikmagazin Texte veröffentlichen lässt, die in erster Linie auf persönlicher Ebene auf politischen Thesen los gehen. Noch dazu wenn das damit einher geht das sich leicht zu beeindruckende Leser, die sich nicht für Politik interessieren, von den vermeintlich kruden Thesen abgestoßen fühlen; entweder weil sie sich überhaupt nicht für Politik interessieren oder eben des vernichtenden Vorurteils einer Musikredaktion wegen. Man könnte auch sagen, das Fabien Soethof vom Musikexpress, “RS” alias Rolling Stone und allen voran Georg Diez vom Spiegel darum bemüht sind dem Sänger langfristig seine wirtschaftliche Grundlage zu entziehen, indem sie seinen Erfolg schmälern, indem sie seine so genannte Fanbase reduzieren. Und auch das wäre selbst disqualifizierend, denn ungeachtet der geringen Auflage des Musikexpress und des Rolling Stone abgesehen schart Spiegel Online gerade einmal halb so viel “Fans” um sich wie der Solokünstler Xavier Naidoo. Es könnte auch ein Schwanzvergleich sein, der hier vollzogen wird. Das noch niedrigere Nivau, nämlich das persönlicher Angriffe, deuten aber auf anderes hin.

Es ist der selbe ehrverletzende Duktus, den Georg Diez vor Wochen im Spiegel an den Tag gelegt hatte. Und es ist nicht nur jener Stil, der die Vermutung nah legt, das die jüngsten Personalwechsel vom Axel Springer Verlag hin an die Spitze des Spiegel mehr sind als Personalfluktuation zweier Medienmarken. Es wirkt als soll der altehrwürdige Spiegel, eines der ersten lizenzierten journalistischen Veröffentlichungen im Nachkriegsdeutschland zum Spiegelbild der schlichtesten publizistischen Veröffentlichung der Nachkriegsgeschichte werden.

Es muss was dran sein, an der den ach so kruden Thesen. Wenn die Kanzlerin ihre verkrustete Busenfreundin dazu animiert, ihre Organe gegen einen zum Klingen zu bringen, dessen Job es in erster Linie ist seine Stimme dazu zu bringen muss was dran sein.

  1. Nr. 25 vom 16.06. diesen Jahres []
  2. Musikexpress, gehört zu welt.de/Axel Springer Verlag []
  3. rollinstone.de, gehört ebenfalls zu welt.de/Axel Springer Verlag []

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Ana Ivanovic, Schweinsteigers neue Freundin?

Bastian Schweinsteiger dürfte es sportlich nehmen: Ana Ivanovic ist derzeit gefragter als der Fussballweltmeister, Bayern-Star, die #1 der Nationalelf. Dabei versteigen sich die Boulevardblätter in ein Gerücht, nämlich das Tennisstar Ana Ivanovic Bastian Schweinsteigers neue Freundin sei. Doch nach unwidersprochener Selbstdarstellung der drei, ist er noch und seit 2007 mit dem Model Sarah Brandner liiert.

  • Bastian Schweinsteiger: Was läuft da mit Ana Ivanovic?
  • Tennisspielerin auf Instagram: So schön ist Ana Ivanovic!
  • Ana Ivanovic und Bastian Schweinsteiger wurden händchenhaltend in New York erwischt.
  • Vorsicht Schweini: Auf Ivanovics Ex-Freunden liegt ein Fluch
  • Schweinsteiger turtelt mit Ana Ivanovic
  • Bastian Schweinsteiger: Gerüchte über Liason mit Ana Ivanovic
  • Für Schweini? Ana Ivanovic kickt in ihrer Freizeit
  • Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanovic: Facebook: So reagiert das Netz
  • Elegant & sportlich: So wandelbar ist Ana Ivanovic
  • Wirbel um Ana Ivanovic

Nochmal: Das die beiden ein Paar seien ist nicht bestätigt, was die beiden privat machen hat niemand zu interessieren. Dennoch füllt die soeben begonnene Story die schon hunderte Artikel, ausweislich der Ergebnisse von Google News. Dabei ist alles, von reiner Fleischbeschau bis zu kritisch-distanzierter Berichterstattung. Dabei schrecken die Boulevardmedien nicht davor zurück ihre dünne Faktenlage sogar mit Aberglauben (»Auf Ivanovics Ex-Freunden liegt ein Fluch«) oder ihre Leserschaft um eine Einschätzung zu bemühen (»So reagiert das Netz«). Nur eben keinen der drei Beteiligten. Nicht Bastian Schweinsteiger auf seinem knapp 8 Millionen Fans starken Facebook Profil, und vermutlich ebenso wenig Sarah Brandner oder Ana Ivanovic. Letzter darf sich wahrscheinlich darüber wundern, dass die Massenmedien ihr persönliches Bildmaterial verwenden. Eben weil sie können. Oder weil sie glauben es zu dürfen. Und warum fragen sie nicht, weder nach den Bildrechten, noch nach dem Beziehungsstatus von Bastian Schweinstieger? Weil es sie eben nichts angeht. Und weil die schon erwähnte Millionenauflage sofort die popeligen Nischenblättchen aus dem journalistischen Schmuddelecke als solche outen würde.

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Nebenverdienstnachweis

Eben erfahren: In der FAZ erfährt man anschaulich, welche Fraktion(äre) wie viel nebenher verdienen. Ein weiteres zukunftsweisende Projekt in Sachen Datenjournalismus. Leider, wie so oft, etwas spät. Ich brauche niemanden an die letztjährige Kampagne gegen Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (SPD) zu erinnern, der zuletzt seine gesamten Einnahmen offen legte. Die beiden Boulevardblättchen von Friede Springer, Busenfreundin von Kanzlerin Angela Merkel, hatten über ein halbes Jahr hinweg Demontage des konkurrierenden Kanzlerkandidaten betrieben und auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung machte damals mit. Das sie das Thema retrospekti halbwegs wertneutral aufbereitet darstellt ist der zweite große Skandal der jüngeren politischen Berichterstattung, die wenig später als Papageienjournalismus klassifziert wurde: Volker Zastrow hat stellvertretend und dessen Ehre zu retten versuchend ein Buch namens Die phantastischen Vier veröffentlicht, lang nachdem die Jagd auf Andrea Ypsilanti beendet und ihre Chance erste hessische Ministerpräsidentin zu werden begraben wurden. Treppenwitz der Geschichte: Peer Steinbrück war einer der härtesten Kritiker der damaligen Rot-Rot-Grünen Planspiele, sein Zitat von “Pech und Schwefel” blieb unvergessen. Und gerade das sollte einem vor Augen führen: Vor den bezahlten Kritikern ist kein Genosse sicher. Und umso ernüchternder der Fakt: Die lukrativsten Nebentätigkeiten haben Christdemokraten und Christsoziale, und zwar mit großem Abstand; denn allein im ersten Halbjahr war einer allein schon Nebeneinkommensmillionär. Das bezahlte Nebentätigkeit Betrug am Wähler sind sollte angesichts solcher Summen nicht verwundern.

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Peter Tauber rettet Die Welt

»Löst Empörung Probleme?« fragt Peter Tauber in einem in Die Welt erschienenen Interview allen Ernstes zurück, als er sich nach über einem Jahr Nichtstun immer noch dem Vorwurf totaler Untätigkeit ausgesetzt sieht. Und das nicht mal eben von der Opposition, sondern ausgerechnet von den Hofberichterstattern von BILT Man möchte entrüstet antworten: »Nein, Lösungen lösen Probleme, Arschloch!«, aber plötzlich fühlt man sich an Star Wars, mit dem Imperator alias Peter Tauber und Angela Merkel als Darth Vader erinnert: Mit dem Wort “Empörung” löst der Generalsekretär natürlich eben die aus, und das nur ihm gegenüber. Hiermit wird nach einem Jahr Merkel’scher Lethargie geradezu herausfordert sich der dunklen Seite und damit jener kurzatmigen “Empörung” hinzugeben, zu der Peter Tauber mit diesem Satz die ganze außerparlamentarische als auch parteipolitische Oppositionsarbeit degradiert: zum Sturm im Wasserglas, zu impulsiven aber abebbenden Wallung, zum kurzatmigem “Dagegen!”. “Empörung” gilt als reflexartiger Aufschrei, unsachlich und laut, eher ein unkontrolliert zu Markte getragenes Gefühl als Verlangen nach oder auf ein Grundrecht. Wer sich empört, artikuliert sich um sofort gehört und auf gar keinen Fall missverstanden zu werden.

Die konservative Leitkultur entkernt sich derweil selbst. Die ehedem als Partei der Inneren Sicherheit verkannte Union hat diese Kernkompetenz hiermit aufgegeben. Wer innere Sicherheit nicht einmal gegen unsere Verbündeten verteidigen kann wird erst recht daran scheitern die Feinde unserer inneren Sicherheit zu bekämpfen, seien es innere wie der NSU oder Äußere, die Peter Tauber beinah noch im selben Atemzug erwähnt mit dem er die NSA verteidigt: »Russland und China spionieren in Deutschland vermutlich noch viel mehr als die USA.«

Dem Interview mit dem General der Christdemokratischen Deutschen Union, Peter Tauber wohnt ein Zauber inne, der vom Anfang nämlich. Peter Tauber suggeriert als sei seine Parteivorsitzende in Funktion der Kanzlerin ubd Regierungschefin um Aufklärung bemüht und als stünde man am Anfang. Anfang stünde aber ein Ziel gegenüber, mit einem nachvollziehbaren Pfad von A wie Anfang bis Z wie Ziel. Die bisherige Reaktion auf die Veröffentlichung von Edward Snowden sind aber nicht einmal einer der unzähligen Sonntagsreden, Sommerinterviews oder eben Interviews wie diesem wert. Alles was wir von der Ausspähpartei, der Peter Tauber als Generalsekretär vorsitzt, bisher geliefert bekamen, waren Lippenbekenntnisse. Derweil holten sich die Verhandler Mal um Mal dicke Lippen und so manches blaues Auge aus Washington. Weder hat man den USA einen Papiertiger wie das No-Spy-Abkommen entlocken können, noch verzichten CIA oder NSA auf ihre Spionagetätigkeit, anstatt sie zurückgefahren erfahren wir widerspruchslos von immer eklatanteren Eingriffen in unser aller Privatsphäre und unsere ach so wertvolles Kronjuwelen. “Made in Germany” wird seit Jahrzehnten von amerikanischen Diensten mit Wirtschaftsspionage zu “Made by Germany” umgemünzt. Während es den Bürgerinnen und Bürgern in der öffentlichen Debatte vor allem darum geht zu erfahren beziehungsweise zu verhindern ausgehorcht zu werden, verschweigt die Partei mit den hohen Kompetenzwerten in Sachen Wirtschaft, das dieselbige seit Jahrzehnten ausgehorcht wird. Niemand hatte sich geglaubt, das die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ausgegebenen Empfehlungen der letzten zwei Jahrzehnte gegen die eigenen Bündnispartner gerichtet gewesen wäre. Das man Verschlüsselung etwa empfahl um davor sicher zu sein das Unternehmenswerte abgefischt werden könnten, um sich nicht etwa gegen China oder Russland abzusichern, wie gern behauptet wurde, sondern gegen die am Boden liegende Wirtschaft der USA hatten manche vielleicht geahnt, manche Fälle waren früh gut dokumentiert, aber wer sich dahingehend äußerte galt als Verschwörungstheoretiker, dem die Praxis fehlte. Heute wissen wir: Um der amerikanische Wirtschaft Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, die der Markt hätte schaffen sollen aber die Marktteilnehmer der USA verschlafen hatten, spioniert der amerikanische Staat bei befreundeten wie feindlichen Staaten und fischt ab was er kriegen kann. Während der deutsche Zoll mühsam weil Container für Container nachempfundenem Salatbesteck aus China nachsteigt, kopieren die USA Blaupausen für Hochtechnologie auf Zukunftsmärkten. Und die Antwort der Union, einstmals bekannt für ihren Sachverstand im in Sachen Wirtschaft? Sie sitzen da und verhandeln um TTIP, nicht zuletzt Peter Tauber: »Die Spionageaffäre ist kein Grund, nicht mehr miteinander zu reden – im Gegenteil.« Und das meint Peter Tauber so ernst wie das Amen in der Kirche.

Peter Tauber verhöhnt euch, liebe Opfer totaler Überwachung und wirtschaftlicher Ausbeutung. Angela Merkel tanzt auf auf dem Grab, indem die Bürgerrechte neben der soziale Marktwirtschaft rotieren. Die Union geht über die Stasi 2.0 genau so routiniert hinweg wie über Fukushima und den NSU. Es ist eine Ekel erregende Inszenierung absoluter Ohnmacht vorgetragen mit triefend staatstragender Pathos. Tauber und Merkel tun so, als hätten sie die Hosen an. Dabei stehen und Angela Merkel und ihre Union seit gut einem Jahr mit runtergelassenen Hosen an der Wand vor der USA, die überwacht wen sie will und dabei ausrichten lässt: “Fuck the EU!” Wer sich so danach sehnt erniedrigt zu werden, hat nicht nur unser aller Vertrauen verspielt, sondern verdient es nie wieder.

Einzig zu einem ist dieses Interview mit Peter Tauber gut: Es rettet Die Welt, indem es ihr ein paar konservative Grüne als Abonnenten verschaffen, die dem Wahljahr 2017 als Erlösung aus der Oppositionsbank entgegen sehnen. Denen öffnet Peter Tauber die Tore weit: Wenn der Wunschpartner FDP, dem “die Totenglocken bereits geläutet wurden”, nicht zur Verfügung stünde, stünde einer Zusammenarbeit mit den Grünen nichts im Wege. So viel Beliebigkeit kennen wir sonst nur von der Kanzlerin. Das färbt ab. Und um die zu Anfang vom Interviewten gestellte Frage nach der Lösung des Problems zu beantworten: die Auflösung des Kasperlevereins den die Konservativen als Partei missverstehen wäre der erste Schritt in die richtige Richtung.

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Nordkorea und Portugal im Finale – westlichen Qualitätsjournalismus, dank südkoreanischem Medienhack

Propagangnam Style: Südkoreanische Medienprofis schnibbeln ein Video zurecht, das den Eindruck vermittelt, Nordkoreas Medien vermittelten das Bild bei der Fussballweltmeisterschaft in das Finale gegen Portugal gekommen zu sein.

Und >deutsche Massenmedien wie BILT und Stern übernehmen die Meldung aufgrund eines häufig geklickten Videos ungeprüft. Wer ist da eigentlich derjenige, der das “Grobes Foul von Kim-Jong Un (…) (der) den Nachrichtenfluss im eigenen Land zu kontrollieren” begeht? In Nordkorea ganz sicher er, in Europa füllen die selbe Funktion Silvio Berlusconi oder Friede Springer aus. Es ist halt immer eine Frage der Perspektive und wer den Propaganda-Filter geschickt genug bedient. Hut ab, Südkorea, ihr habt die deutschen Qualitätsmedien genarrt.

Andererseits kein großer Verdienst, westlichen Qualitätsjournalismus an der Nase herumzuführen, wenn der von den Verlegern ausgegebene Modus Operandi beinhaltet, Nordkorea in möglichst bizarrem Licht erscheinen zu lassen. Man fragt sich natürlich, wem es nützt, das die Welt denkt, der nordkoreanische Führer sei ein selbstverliebter Irrer, der die Medien manipuliere. Die hungernden Nordkoreaner wissen es schließlich nicht, sodass sie den Aufstand proben und den Norden des Landes die “Freiheit” bringen würden, indem sie diese unsägliche Mauer beseitigen. Die Mauer in den Köpfen der westlichen Medien ist allein dazu da den Westen bei Laune zu halten, falls sich einmal die Gelegenheit ergibt, auf eine Provokation aus dem kommunistischen Staat reagieren zu müssen. Dann werden all die Berichte wieder zu einer Kollage zusammengefasst, die ein zuverlässiges Mosaik der Unzurechnungsfähigkeit der nord-koreanischen Führung zeigt. Es wird um die Bilder von Marschflugkörpern arrangiert, die Massenvernichtungswaffen in dem Land suchen. Und zehn Jahre später werden die alliierten abziehen und das Land sich selbst überlassen. Dann wäre, swas sich die Koreaner vermutlich am meisten wünschen: Nach fast 70 Jahren das erste Mal wieder ohne Besatzer.

Der Gipfel dieses Mediencoup, neudeutsch Medienhack, dürfte sein, das kein Nordkoreaner überhaupt etwas davon mitbekommen haben dürfte. Nordkorea zeichnet sich nicht nur durch ein Volk aus, das in Armut und Gefangenschaft lebt, sondern auch darüber über ein zu 100% gefiltertes Internet verfügen. An Stelle der “Great Firewall of China” ist hinter dem Stacheldraht gar kein Empfang.

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Unsere Demokratie wird am Hindukusch vorwärts verteidigt

Es braucht mal wieder investigativen Journalismus, unserer Frieden stiftenden Bundeswehr einen Spiegel vorzuhalten. Eine von ihr durchgeführte Offensive hatte 27 tote Zivilisten zur Folge. Man könnte behaupten, das fiele in Anbetracht der Zielsetzung der gesamten Mission unter humanitäre Katastrophe, denn eigentlich wollten wir Afghanistan die Demokratie bringen und unsere eigene dort verteidigen, oder konkret: Brunnen zu bohren und afghanische Mädchen den Schulzugang zu ermöglichen. Stattdessen lagen plötzlich 27 tote Zivilisten im Dreck, und weder die Bundeswehr noch das Verteidigungsministerium als oberster Dienstherr noch die Kanzlerin hielt es für nötig einen Kommentar abzuliefern. Nochmal: kein Kommentar trotz über zwei Dutzend toter Zivilisten, 27 afghanische Männer, Frauen, Kinder.

Was beschäftigte unsere Konservativen während dessen, also im Jahr 2010? Sie beanspruchten zur selben Zeit den Begriff “Gefallene” für tote Soldaten der Bundeswehr: Sogar die Kanzlerin baute das Thema anlässlich drei toter Soldaten bei einem Friedenseinsatz in ihr Redemanuskript ein. Man könnte meinen, es ginge ihr um die Toten oder Hinterbliebenen. Vermutlich war es aber plumper Patriotismus getränkter Populismus angesichts drei Särge von einer Mission über die 80 Prozent der Deutschen seinerzeit schon sagte das die Bundeswehr in ihrem Namen seit Jahren am Ziel vorbei operierten.

Es ist ein Trauerspiel, das aus Frieden sichernden Blauhelm-Missionen zu Anfang des wiedervereinten Deutschland Krieg spielen für die Bundeswehr Normalität geworden ist. Und mit Trauerspiel meine ich nicht einmal die hohe Zahl der Toten, die beispielsweise ein Bombardement zweier Tanklaster bei Kundus forderte. Oder eben jetzt 27 Tote bei der größten Offensive deutscher Soldaten seit dem zweiten Weltkrieg, bei dem auch »auch Artillerie, Kampfflugzeuge, Schützenpanzer und Kampfhubschrauber eingesetzt« wurden. Für einen Polizeieinsatz, als der der Afghanistan-Krieg lange Zeit verkauft wurde, ziemlich große Kaliber.

Was ich als Trauerspiel verstehe, ist nicht die moralische Verkommenheit, mit der “Gefallene” überhöht und zivile Opfer totgeschwiegen werden. Es ist auch nicht dar hohe ethische Anspruch, dem Deutschland aus seiner jüngeren Geschichte erwächst, und dessen Verleugnung in Folge akuter Geschichtsvergessenheit ich als Trauerspiel bezeichne. Es ist vielmehr der schlichte Fakt, das 2010 nicht notwendig gewesen wäre mittels einer Offensive Bundeswehrsoldaten in Gefahr zu bringen, in der sie umkommen könnten, dann noch Kollateralschäden zu verursachen, die nur den Terrorismus befördern, den wir dort zu beseitigen versuchen. 2010 war die Debatte um den endgültigen Abzug aller alliierten Soldaten längst von konkreten Planungen begleitet. Es gleicht dem Prinzip “Verbrannter Erde” in so einer Situation noch im großen Stil Krieg zu spielen, nur noch schlimmer, bedenkt man: Die oben erwähnte und verlinkte Rede von Angela Merkel, in der die Kanzlerin drei tote Soldaten betrauerte, ging der Offensive nur wenige Monate voraus. Es braucht nicht viel analytische Denken um den Zusammenhang zwischen der höchsten Zahl toter Soldaten und der “größten Offensive der Bundeswehr seit dem zweiten Weltkrieg” herzustellen. Man könnte auch einfach sagen, das die Bundeswehr einen Rachefeldzug vollzog, während die Kanzlerin an der Heimatfront den Ruf und den Rufnamen toter Bundeswehr-Soldaten in “Gefallene” umdeutelte. Das Trauerspiel ist das die Bundeswehr unter den Augen der veröffentlichten Meinung in eine Offensivarmee verwandelt wird, die Großoffensiven unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchführt, bei denen leider auch Zivilisten sterben und das es Kriegskanzlerin Merkel nicht für nötig hält oder sich nicht traut dieses Faktum einer größeren Öffentlichkeit vorzutragen. Wir haben eine Kanzlerin, die Krieg führt, im Irak gern geführt hätte, und keiner deutet darauf hin; einen “Krieg gegen den Terror”™ der längst zu einem gegen Zivilisten geworden ist. Es widert mich an.

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